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Ein Jägerzeltlager der Steinzeit
Das Gelände der Altenburg galt schon in der Steinzeit als besonders günstiger Siedlungsplatz. Ausgrabungen bezeugten eine Freilandsiedlung jungsteinzeitlicher Jäger des Magdalénien (etwa 15000 v. Chr.). Die zeltartige Behausung wurde wiederholt während mehrerer arktischer Sommer aufgesucht. Vom Wohnbau konnten Grundrisse und Pfostengruben nachgewiesen werden. Zu den wichtigsten Funden zählten drei Frauenfiguren aus fossilem Elfenbein und Rehgeweih, die rituellen Handlungen gedient haben werden. Bekannt geworden ist die "Venus von Nebra", eine etwa 7 cm große Skulptur aus Elfenbein. Die Gruben innerhalb der Siedlung dienten offenbar auch als Depots und waren mit Knochen von Wildpferden, Ren, Schneehase, Schneehuhn, mit Feuersteinartefakten, Stichel, Kratzer, Bohrer und Messer gefüllt. Die Freilandsiedlung der jungsteinzeitlichen Jäger ist seit 1940 bekannt und wurde 1962 und 1969 systematisch ausgegraben. Insgesamt erbrachte die Fundstelle etwa 2250 Geräte und 10000 Abfallsplitter aus Silex.



Hauptfund der Ausgrabungen von 1957 bis 1969 auf der Altenburg sind die etwa 15000 Jahre alten, ca. 7 cm hohen Statuetten, auch "Nebraer Venus" genannt. Sie bestehen aus Rehgeweih bzw. aus fossilem Elfenbein.

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